Neuer Spendenrekord beim Förderpreis trotz Corona-Krise

Preisverleihung auf digitalem Wege

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger

Sulzbach-Rosenberg, 13.11.2020 – „Nach drei Jahren, wird eine Preisverleihung wie diese zur Tradition.“ So begrüßte Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg eG Erich Übler die Gäste zur diesjährigen Preisverleihung des Förderpreises. Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Auflagen konnte die Preisverleihung nicht in Präsenz durchgeführt werden, sondern wurde über ein online Meeting abgehalten. Erich Übler betonte, dass es darauf ankommt, dass die Vereine auch in dieser turbulenten Zeit unterstützt werden.

Doch wie läuft der Förderpreis ab? Zunächst konnten sich hierfür alle Vereine und sozialen Institutionen aus dem Genossenschaftsgebiet über ein Online-Formular mit ihrem Projekt bewerben. Anschließend wurden durch eine sechsköpfige Jury aus der Vielzahl der Bewerbungen die Vereine für die Votingphase ausgewählt. Nach einer vierwöchigen Votingphase stehen dann die Sieger des Förderpreises der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg eG fest. Während dieser Votingphase kann auch die Bevölkerung die Projekte mit Spenden unterstützen. Pro 10 Euro Spenden erhält das Projekt zusätzlich eine Votingstimme und das gespendete Geld bekommt der Verein selbstverständlich auch überwiesen.

Natürlich war die Spannung bei der Online-Preisverleihung groß: wer wird gewinnen? Wie viele Spenden haben die Vereine durch die Bevölkerung eingenommen? Vorstandmitglied Martin Sachsenhauser durfte die Preisträger vorstellen und um die Spannung aufrecht zu erhalten startete er mit dem 5. Platz über 1.000 Euro. Diesen erreichte der Sportverein 1949 Hahnbach e.V. für die Sanierung der beiden Flutlichtanlagen. Weiter ging es mit Platz 4 über 1.250 Euro: der Pfadfinder-Förderkreis Stamm Graf Gebhard Sulzbach-Rosenberg e.V. für die Sanierung der Heizung im Vereinsheim und den damit anfallenden Kosten. Den 3. Platz über 1.750 Euro belegte der FV Vilseck 1921 e.V. mit seiner Kindergarde, die das Geld in Anschaffung von Matten, Spiegeln und einer Musikanlage investieren, um besser trainieren zu können. Platz 2 und somit 2.500 Euro gingen an die First Responder Königstein. Sie werden mit dem Geld ihr Einsatzfahrzeug bekleben, um im Straßenverkehr besser erkennbar zu sein. Den 1. Preis und somit eine Spende über 3.500 Euro erhielt schließlich der Ski-Club Unterweißenbach für die Sanierung der Wurzhütte. Der Ski-Club will ein neues Vereinsheim mit Bettenlager schaffen, um Familien und Vereinsmitgliedern einen Treffpunkt zu bieten. Inklusive der Spenden aus der Bevölkerung kann sich der Ski-Club über eine Gesamtspendensumme von 12.450 € freuen.

Nun war noch der Jurypreis über 1.111 Euro an der Reihe. Dieser ging an den Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg, der Menschen mit Behinderung eine Ausbildung als Imker ermöglichen möchte und dafür den Lehrbienenstand behindertengerecht umbauen muss.

Da alle eingereichten Projekte förderwürdig sind, haben die übrigen nominierten Vereine eine Spende in Höhe von 500 Euro erhalten.

Ein großes Dankeschön ging nicht nur an alle Bewerber, sondern auch an die Jurymitglieder Notarin Dr. Katja Rödiger, Chefredakteur der Oberpfalzmedien Kai Gohlke, ehemaliger Vorstand der Kommunalunternehmen „Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach“ Klaus Emmerich und den 1. Bürgermeister der Stadt Sulzbach-Rosenberg Michael Göth. Sie entschieden gemeinsam mit den beiden Vorstandmitgliedern Erich Übler und Martin Sachsenhauser über die Auswahl der nominierten Vereine sowie über die Vergabe des Jurypreises.

Die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg hat mit dem Förderpreis die Vereine mit ihren Projekten und somit die Region gestärkt. Trotz Corona-Krise wurde beim Förderpreis eine Rekord-Spendensumme von 32.341 Euro erreicht, davon 12.611 Euro aus dem Topf des Gewinnsparvereins und 19.730 Euro aus Spenden der Bevölkerung. Grund genug auch im Jahr 2021 einen neuen Förderpreis mit vielen spannenden Projekten anzubieten.