Eröffnung der Wanderausstellung und Vorstellung der Nominierten

Raiffeisen-Jahr 2018

Vorstand Martin Sachsenhauser und Erich Übler, Krankenhaus-Vorstand Klaus Emmerich, Geschäftsführende Verlegerin Viola Vogelsang-Reichl und Bürgermeister Michael Göth

Engagement und Solidarität

Sulzbach-Rosenberg, 05.04.2018 – Die Genossenschaftsidee ist seit 2016 immaterielles Kulturerbe. Und ihr prominentester Vertreter, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, feiert nun seinen 200. Geburtstag. Inzwischen gibt es mehr Genossenschaftsmitglieder in Deutschland als Aktionäre. Woher die Idee stammt und wie sie sich entwickelte, zeigt seit Donnerstag eine Ausstellung im Foyer des Rathauses. Die Vorstandsmitglieder Erich Übler und Martin Sachsenhauser von der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg eröffneten die komplexe Ausstellung und verwiesen kurz auf das dargestellte Leben und wirken des Genossenschafts-Vaters. „Raiffeisen hat gezeigt, was das Engagement eines Einzelnen und die Solidarität vieler bewirken können“, zitierte Übler den Bundespräsidenten als Schirmherren des Raiffeisen-Jahres. Die Ausstellung zeige ein greifbares Bild von den ersten Gedanken zur genossenschaftlichen Idee, mit den ursächlichen Sorgen und Nöten bis zur Entwicklung der heutigen Genossenschaftswelt. R

Martin Sachsenhauser verkündete anschließend die nominierten Teilnehmer am Raiffeisen-Förderwettbewerb: Helfer vor Ort (Vilseck), Interessengemeinschaft Kinderspielplatz Steinling, Dorfgemeinschaft Matzenhof-Gronatshof, Feuerwehr Holnstein-Mittelreinbach, Burschenverein Hahnbach, Walter-Höllerer-Realschule, FC Edelsfeld, Obst- und Gartenbauverein Fürnried, Bergschützen Gressenwöhr und der Schützenverein Edelweiß Obersdorf mit ihren Projekten. Alle anderen 20 Einreicher erhalten als Trostpflaster eine Spende von 250 Euro.

„Es sind 11 111 Euro für die Region, die jetzt auf ihre Gewinner warten.“ Gleichzeitig läutete er die Voting-Phase ein, in der auf der Homepage der Bank über die eingereichten und förderwürdigen Projekte abgestimmt werden könne. Bis zum 25. April könne jeder die Projekte ansehen, bewerten und sogar mit einer Extra-Spende unterstützen. Am 27. April erhalten dann die zehn Sieger ihre Preisgelder. Die Aufteilung des Förderpreises wurde wie folgt festgelegt: 1. Preis 3500 Euro, 2. Preis 2500 Euro, 3. Preis 1750 Euro, 4. Preis 1250 Euro, 5. Preis 1000 Euro und als Jurypreis 1111 Euro.

Mit der Einführung dieses von nun an jährlich zu vergebenden Preises wolle man wertvolle Projekte unterstützen. Die Antragsteller planen Neuanschaffungen, Sanierungen und Renovierungen für ihre Vereine und Organisationen. Auch Bürgermeister Michael Göth fand dies eine hervorragende Idee und lobte den Genossenschaftsgedanken, den die Raiffeisenbank hier vorbildlich lebe und umsetze.