Die Trösterchen im Arm helfen

St.-Anna-Krankenhaus-Förderverein: Stofftierchen als Herzensangelegenheit für kleine Patienten

Sulzbach-Rosenberg. (wau) Das St.-Anna-Krankenhaus erreicht Spitzenplätze in vielen Bereichen, unter anderem auch in der Patientenzufriedenheit. Ein kleines Stück trägt sicherlich auch diese Aktion zur Zufriedenheit bei, zumindest bei den kleinen Patienten und deren Eltern. Ein reizendes „Trösterchen“, durch das Pflegepersonal überreicht, soll ihnen ein wenig die Schmerzen nehmen oder die Erkrankung erträglicher werden lassen.

Hans Renner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank, „beliefert“ seit einigen Jahren das St.-Anna-Krankenhaus mit Stofftierchen, um den kleinen Patienten die Behandlung und den Aufenthalt noch etwas angenehmer zu gestalten.

Schon über 1000 Stück

Der Bankdirektor ließ es sich nicht nehmen, seinen „Beitrag“ wieder persönlich an den Förderverein, hier stellvertretend für die kleinen Patienten an die achtjährige Anna-Maria Trautmann, zu übergeben: „Bis dato sind es sicherlich über 1000 qualitativ hochwertige Spielzeugelemente, die unsere Bank dem St.-Anna-Krankenhaus im Wert von mehreren Tausend Euro überreichen durfte.“ Die Fördervereinsvorsitzenden Klaus Wagner und Aurelia Wiesnet konnten dem nur beipflichten. „Wir haben schon einige Kinder gesehen, die trotz gesundheitlicher Probleme mit glänzenden und glücklichen Augen die Trösterchen in ihren Ärmchen hielten.“

Diese entzückenden Stofftierchen werden in den Abteilungen bereit gehalten, spenden Trost, zaubern alsbald die Sorgen der kleinen Patienten weg und lassen die Angst vor einem Krankenhaus und dem Arzt leichter vergessen.

Klaus Emmerich, Vorstand des Kommunalunternehmens der Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach, stellte klar: „Der Krankenhaus-Förderverein ist ein Segen für unser Krankenhaus. Für dieses außerordentliche Engagement der Vorstandschaft danke ich ausdrücklich.“

Nur durch Spenden

Große Anschaffungen wie beispielsweise ein Hämofiltrationsgerät für die Intensivstation oder kostenintensive Zusatzinstrumentarien für den Operationsbereich wurden nur durch die Spende des Fördervereins möglich.

Ebenso zeigte sich Pflegedienstleitung Oberschwester Inge Nösner beeindruckt, wie der Förderverein es immer wieder schaffe, die stetige Solidarität der Bürger, der Firmen, und, wie auch bei diesem Anlass, die regelmäßige Unterstützung der örtlichen Banken zu aktivieren.

Der Förderverein unterstützt unter anderem Anschaffungen, die nicht im Normal-Etat des Krankenhauses enthalten sind.

Die „Trösterchen-Aktion“ kommt sehr gut an. Darüber waren sich (von links) Klaus Wagner, Inge Nösner, Anna-Maria Trautmann, Hans Renner, Klaus Emmerich und Aurelia Wiesnet einig.

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung