Neues Auto für Mehrgenerationenhaus Illschwang

Raiffeisenbank unterstützt Mehrgenerationenhaus

Illschwang. (neh) Größere Sprünge macht das Mehrgenerationenhaus (MGH) in Illschwang jetzt mit einem Renault Kangoo. Die Leasingraten für den Wagen hat die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg gemeinsam mit der Raiffeisenbank Neumarkt übernommen. Ihre Verantwortlichen kamen zur Übergabe nach Illschwang.

Vor dem Mehrgenerationenhaus (links, im Hintergrund) parkt das von den Raiffeisenbanken Neumarkt und Sulzbach-Rosenberg gesponserte Fahrzeug. Im Bild von links Johann Müller (Zweigstellenleiter in Kastl), Josef Hofbauer (Vorstand Neumarkt), Helmut Kellner (Leiter Mehrgenerationenhaus) sowie Udo Füssel und Erich Übler (Vorstand und Prokurist Sulzbach-Rosenberg).

Träger des Mehrgenerationenhauses ist der Diakonieverein Illschwang-Kastl. Sein Geschäftsführer Helmut Kellner, der auch das MGH leitet, gab einen Überblick über die Arbeit. „Die sogenannte heile Welt auf dem Lande gibt es so pauschal heute nicht mehr. Die Probleme sind inzwischen durchaus vergleichbar mit denen in der  Stadt, nur in der Anzahl etwas geringer“, schätzte er die Situation vor Ort ein.

Die sogenannte heile Welt auf dem Lande gibt es so pauschal heute nicht mehr. Die Probleme sind  inzwischen durchaus vergleichbar mit denen in der Stadt, nur in der Anzahl etwas geringer.
Helmut Kellner

Projekte wie das Mehrgenerationenhaus seien äußerst hilfreich und würden von den Bürgern gut angenommen. Im März dieses Jahres zog es ins frühere  Gasthaus Neuberger am Dorfplatz ein. Das bedeutet mehr Platz als vorher im Gemeindehaus. Hier treffen sich Musikgruppen, die Teilnehmer von Yoga- und Computerkursen, Kartler oder Strickerinnen. Wie es der Name sagt, reicht das Alter vom Kleinkind bis zu Senioren.

Neben Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert das Mehrgenerationenhaus seine Arbeit auch aus Zuschüssen. Ausdrücklich und „auch ein bisserl stolz“  wies der Leiter darauf hin, dass hier bei Bedarf unbürokratisch und auf schnellem Weg Hilfe organisiert werden könne. Als eine weitere wichtige Säule  nannte er die vielen Ehrenamtlichen, ohne die ein solches Angebot in Illschwang nicht machbar wäre. Als jüngste, noch nicht ganz ausgegorene Idee deutete er die Überlegung an, das Projekt Mehrgenerationenhaus in eine Stiftung zu überführen.

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung