Spaß steht über dem Erfolg

6. Firmenlauf der Volks- und Raiffeisenbanken – 5,2 Kilometer durchs Industriegebiet

„Gesunde Firmen laufen länger“ – das Motto bleibt gleich, doch die Strecke des 6. Volks- und Raiffeisenbanken Firmenlaufs Amberg-Sulzbach (ASFL) hat sich geändert. Dreh- und Angelpunkt des Events, das am 16. Juli über die Bühne geht, ist nun das Industriegebiet in Unterschwaig. Die 5,2 Kilometer lange Strecke beginnt und endet beim Stahlgruber-Gelände. Nach dem Lauf stehen Entspannung und Kulinarik im Mittelpunkt.

Organisator Sven Hindl von der Firma „Wechselszene Sportpromotion“ ein Konzept entwickelt, dass die Mitarbeiter ortsansässiger Unternehmen begeistert. Beim Firmenlauf steht nicht der Erfolg im Vordergrund, sondern der Spaß und die gemeinsame Aktion. „Dabei sein, ist alles!“ – Diese Aussage soll der „geballten hiesigen Wirtschaftskraft“ einheizen.

Denkt man an die Premiere im Jahre 2009 zurück, bei der „nur“ 450 Menschen teilnahmen, so können die Verantwortlichen stolz sein. Denn 2013 gingen knapp 1600 Mitarbeiter auf die Strecke.

Von links die Raiffeisenvorstände Michael Sommer und Dieter Paintner, die Bürgermeister Michael Cerny und Michael Göth, Eurotherm-Geschäftsführerin Marianne Futterknecht, Organisator Sven Hindl, Raiffeisenvorstand Hans Renner, Lammsbräu-Gebietsverkaufsleiter Thomas Schindler und die Gastgeber Andreas Schöne, Firma Stahlgruber, sowie Herbert Mückl, Firma Reichert, freuen sich schon jetzt auf den Firmenlauf.

Kombination passt

„Sulzbach-Rosenberg ist eine sportfreundliche Stadt. Auch die Kombination aus Wirtschaft und Sport passt gut und ist ideal für den Austausch über Firmengrenzen hinweg“, betonte 1. Bürgermeister Michael Göth. Er freue sich auf den Lauf, der zum zweiten Mal in der Herzogstadt veranstaltet wird.

Ambergs 1. Bürgermeister Michael Cerny merkte an: „Dieses besondere Flair kommt nur bei einem solchen großen Event auf.“ Für viele ist es mehr als nur ein Lauf – oft identifizieren sie sich mit dem Firmenlogo oder suchen sich bestimmte Themen aus und kleiden sich dementsprechend. „Es wird oft nicht bierernst genommen, da der Spaß meist im Vordergrund steht“, fügte Cerny an. Zudem sei er eine gute Ergänzung zum Landkreislauf und somit eine „ganz tolle Geschichte.“ Nach dem Lauf können sich die Teilnehmer und alle Besucher auf eine wunderschöne „After-Run & Work-Party“ mit gutem Essen, Getränken und Live-Musik freuen. Die professionelle Organisation durch Sven Hindl ist einer der wichtigen Erfolgsfaktoren dieser Veranstaltung.

Kein Leistungsdruck

Dieter Paintner, Vorstand der Volks- Raiffeisenbank Amberg, ergänzte: „Der Firmenlauf beginnt bereits deutlich vorher. Es entsteht ein Stück Gemeinschaftsgefühl durch die gemeinsamen Übungsläufe.“ Besonders freue ihn der „Schulterschluss“ zwischen den beiden Städten Amberg und Sulzbach-Rosenberg. Hans Renner, Direktor der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg, fügte an: „Jeder läuft durch das Ziel – das ist das Besondere.“

Hindl freue sich schon jetzt auf das „größte Massenstartrennen in der Region“ und eröffnete die Online-Anmeldung zum 6. ASFL. Meldeschluss ist diesmal am Montag, 30.Juni, um noch genügend Zeit für die letzten Vorbereitungen zu haben. Die Strecke ist im Internet ersichtlich und kann getestet werden.

„Wichtig sind viele kleine und große Unternehmen, die kommen“, stellt Hindl klar. Das Schlusswort hatte Gastgeber Andreas Schöne, Leiter des Logistikzentrums der Firma Stahlgruber: „Ich werde mitlaufen und hoffen, dass wir die Teilnehmerzahl noch weiter ausbauen können. “

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung