Umweltfreundlich zum Patienten

Raiffeisenbank sponsert Elektrofahrzeug für Sozialstation

„Weniger verbrauchen, effizienter erzeugen“ – Karl Müller vom Förderverein des Zentrums für rneuerbare Energien (ZEN) in Ensdorf brachte die Botschaft auf den Punkt: Das neue Auto der Ökumenischen Sozialstation Sulzbach-Rosenberg fährt komplett mit elektrischem Antrieb.

Die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg hatte wieder ihr Herz für die Herzogstadt gezeigt und sponsert für drei Jahre die Leasingkosten des Nissan Leaf – insgesamt rund 10 000 Euro. „Es wird nicht das letzte Fahrzeug gewesen sein“, signalisierte Vorstandsvorsitzender Hans Renner, der mit seinem Kollegen Udo Füssel das Auto übergab.

Caritas-Geschäftsführer Günter Koller erinnerte an ein Gespräch im Juli mit Karl Müller, bei dem die Idee geboren wurde. Inzwischen sei es schon das 4. Auto im Landkreis, das von den Raiffeisenbanken für soziale Zwecke bereitgestellt wurde. Zum erste Mal würden jetzt im Bereich der Diözese Regensburg Elektrofahrzeuge für den täglichen ambulanten Pflegedienst eingesetzt. Das 21. Fahrzeug der Flotte wird seinen umweltfreundlichen Beitrag dazu leisten, die über 300 000 Kilometer zu komplettieren, die die 56 Mitarbeiterinnen jährlich im Dienst abspulen.

Die Vertreter des ZEN, Karl Müller und Ekkehard Brühschwein, schilderten die Vorzüge des Elektroantriebs, die auch ZEN-Geschäftsführer Gerhard Kopf nur unterstreichen konnte – sie alle fahren schon lange mit solchen Autos.

Diakonin Irene Elsner erbat Gottes Segen für den Einsatz des Fahrzeugs, und stellvertretende Pflegedienstleiterin Alexandra Pirner trat dann auch gleich die erste Dienstfahrt an.

Freude herrschte über das neue Elektro-Dienstfahrzeug: Von links Gerhard Kopf, Karl Müller, Günter Koller, Alexandra Pirner, Hans Renner, Irene Elsner, Ekkehard Brühschwein und Udo Füssel.

Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung